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Man kommt nicht einfach zu Filippo, um etwas zu essen. Man kommt, um eine Reise zu erleben

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Eine Reise, bei der jeder Teller ein Stück Geschichte erzählt. Bei der Aromen Bilder entstehen lassen – vom Meer, von warmen Sommerabenden, vom Duft frischer Kräuter und dem leisen Klang der Wellen. Hier ist Essen kein Moment. Es ist ein Erlebnis, das beginnt, sobald man Platz nimmt – und noch lange bleibt, wenn man längst gegangen ist.

Filippo's Story
Wie iL Pascatore geboren ist

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Es beginnt am Meer


 
In einer kleinen Stadt in Kalabrien, dort, wo die Morgensonne das Wasser in flüssiges Gold verwandelt und der Duft von Salz und Freiheit in der Luft liegt, wächst Filippo auf. Das Meer ist kein Ort – es ist Teil seines Lebens. Sein Großvater war Fischer. Sein Vater war Fischer. Und Filippo selbst steht schon als Kind auf dem Boot, lange bevor andere Kinder verstehen, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen.

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Doch er lernt nicht nur, wie man Fische fängt
 


Schon in jungen Jahren entwickelt er ein tiefes Verständnis für das, was das Meer schenkt. Welche Fische zu welcher Jahreszeit ihren besten Geschmack haben. Welche gesund sind. Welche sich für welche Zubereitung eignen. Welche respektvoll behandelt werden müssen, damit sie ihren vollen Charakter entfalten.

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Dieses Wissen kommt nicht nur vom Meer
 


Zu Hause, in der Küche, prägen ihn seine Mutter und seine Großmutter. Dort lernt er, wie man Fisch richtig vorbereitet. Wie man ihn schneidet, würzt und veredelt. Welche Kräuter zu welchem Fisch gehören. Wie aus einfachen Zutaten ein Gericht entsteht, das Erinnerungen trägt. Es ist eine Schule ohne Bücher – aber voller Erfahrung, Gefühl und Tradition.

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Ein Schritt weg von allem, was er kennt

Zehn Jahre verbringt er im Schwarzwald. Er arbeitet, lernt, beobachtet. Doch das Meer und seine Wurzeln lässt er nie zurück. Sie begleiten ihn – in jedem Gedanken, in jeder Idee.
 

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Dann kommt Füssen
 


Eine Stadt, die ihn sofort berührt. Vielleicht ist es die Landschaft, vielleicht die Ruhe – oder dieses Gefühl, dass genau hier etwas entstehen kann. Als er ein kleines Restaurant entdeckt, sieht er mehr als nur einen Ort. Er sieht eine Möglichkeit.
 
Das Lokal hat eine schwierige Vergangenheit. Mehrfach gescheitert, aufgegeben, vergessen. Für viele ein Ende. Für Filippo ein Anfang.

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Mit 24 Jahren unterschreibt er

Er baut alles neu auf – mit eigenen Händen, mit eigener Kraft, mit einer klaren Vision. Schritt für Schritt entsteht ein Ort, der nicht einfach nur ein Restaurant ist, sondern eine Brücke zwischen zwei Welten.

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Fisch wird zum Herzstück. Nicht als Trend. Sondern als Überzeugung 

Jeder Fisch, der hier auf den Teller kommt, wird mit dem Wissen behandelt, das Filippo seit seiner Kindheit in sich trägt. Es geht nicht nur um Frische – es geht um Verständnis. Um Respekt. Um die Fähigkeit zu erkennen, was ein Produkt wirklich braucht, damit es seinen Charakter zeigt. Wolfsbarsch vom Lavastein-Grill. Muscheln, die nach Meer schmecken. Vongole, die Erinnerungen an Kalabrien wecken. Und mittendrin ein Gericht, das alles verbindet: Die kalabrische Fischpfanne.

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Mit der Zeit wächst die Küche weiter


Hausgemachte Pasta entsteht. Mit Sorgfalt gefertigt, mit Zutaten, die Geschichten erzählen. Trüffel, Kräuter, wilde Fenchelsamen aus Kalabrien – gesammelt, wie es früher üblich war. Kleine Details, die den Unterschied machen.

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Filippo geht noch weiter
 
Er bringt seine Heimat nicht nur in die Küche, sondern auch in das, was sie begleitet.
 
Sein eigener Wein. Sein eigenes Olivenöl.
 
In Italien, zwischen Reben und Olivenbäumen, entsteht das, was später in Füssen serviert wird. Alles biologisch, alles mit Hingabe. Zur Erntezeit arbeitet die Familie gemeinsam. Es ist kein Prozess – es ist ein Teil seines Lebens.
 
Beim Wein arbeitet er seit vielen Jahren mit einem Winzer aus dem Friaul zusammen. Weißwein, Rotwein, jetzt auch Rosé. Jeder Jahrgang ein Ausdruck von Erfahrung, Vertrauen und Leidenschaft.

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Und hinter allem steht ein Gedanke, der ihn seit seiner Kindheit begleitet:

Alles, was er heute tut, ist eine Rückkehr

Eine Rückkehr zu den Wurzeln. Zu den Momenten am Meer. Zu den Stunden in der Küche seiner Großmutter. Zu den Stimmen der Menschen, die ihn geprägt haben.
 
Sein Maßstab ist nicht der heutige Erfolg.
 
Sein Maßstab ist, dass die Generationen vor ihm – sein Großvater, seine Großmutter, seine Eltern – auf ihn stolz sein würden.
 
Wenn man heute in seinem Restaurant sitzt, den Duft von frischem Fisch in der Luft, ein Glas Wein in der Hand, dann spürt man es.
 

Hier wird nicht einfach gekocht.
 
Hier lebt eine Geschichte weiter.

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